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26.06.2019, Hof

Ich muss mal - was wird aus der Apfelschorle? Die 3. Vorlesung der Kinder-Uni Medizin - die wieder unglaublich spannend für die kleinen Studenten war - fand trotz Badewetter viele begeisterte Zuhörer. Die Kinder-Uni Medizin ist ein Gemeinschaftsprojekt

550 Liter Pipi in einem Jahr

Vorlesungssaal Sana Kinder-Uni Medizin

Mit leuchtenden Augen verlässt Lisa die Kinder Uni Medizin am Sana Klinikums Hof. Stolz hält sie das kleine Glas mit der hellblauen Flüssigkeit in den Händen. Sie darf es mit nach Hause nehmen und müsse nur noch ein bisschen warten bis die Kristalle entstehen, sagt sie.

Bei der 3. Vorlesung der Kinder Uni Medizin, beschäftigten sich die jungen Studenten mit einem Thema der Urologie. "Ich muss mal - was wird aus der Apfelschorle?
"Was meint ihr, wie viel Pipi macht man so an einem Tag?", fragt Dr. Kathrin Reichel, Ärztin der Urologischen Klinik, zu Beginn ihres Vortrages. Die Kinder lauschten interessiert ihren Worten und staunten als sie hörten, dass es 1,5 Liter pro Tag, 550 in einem Jahr und ganze 45.000 Liter in einem Leben eines 80zig jährigen Menschen sind. Einen ganzen LKW-Tanklaster hätte er dann gefüllt. Alle grinsen und hören weiter ihren Ausführungen zu. Gemeinsam gingen Sie den Fragen: Wie funktioniert das mit dem Pipi machen? Warum ist die Pippi immer gelb auch wenn wir Tomatensaft trinken und warum soll man die Blasse regelmäßig entleeren, auf den Grund. Nach dem Vortrag stürmten alle begeistert zu den vier Mitmach-Stationen. An der Station 1 „Zähes Blut“ bekam jedes Kind ein Glas mit 50 ml dickem Himbeersirup. Mit einem ganz dünnen Strohhalm sollte etwa die Hälfte des Sirups getrunken werden. Es ging natürlich ganz schwer. Danach durften sie den restlichen Sirup mit Wasser verdünnen und nun das Glas über den Strohhalm austrinken – das ging ganz leicht. Der Sirup stellte das Blut dar und der Strohhalm ein kleines Blutgefäß. Was sollte damit demonstriert werde? Dass es wichtig ist viel zu trinken, damit das Blut im Körper gut fließen kann. Bei wenig Wasser im Blut ist es sehr schwer das Blut durch die kleinen Gefäße zu transportieren. An der zweiten Station wurde „Urin“ filtriert – wobei mittels Filtertüten, Wasser und Kaffee, der die roten Blutkörperchen darstellte und der Kaffeefilter, der das Nierenkörperchen symbolisierte, gezeigt, wie der Körper die aufgenommene Flüssigkeit zu Urin filtriert.

Auch an den Stationen drei und vier an denen Nierensteine aus der Niere geangelt und Nierensteine – kleine Kristalle - selber hergestellt werden konnten, wurden mit viel Wissbegier angenommen. Mit Freude verabschiedeten sich die kleinen Mediziner. „Wir freuen uns schon auf die nächsten Kinder Uni Medizin die bereits am 2. Juli stattfindet und sich dem Thema „Herz – Motor des Körpers“ widmet. Wir danken dem Team der Urologie, die die Kinder Uni so interessant gestaltet und mit viel persönlichem Engagement durchgeführt haben!

 

Über das Sana Klinikum Hof
Das Sana Klinikum Hof gehört mit seinen 465 vollstationären Betten und 22 teilstationären Plätzen zu den größten somatischen Akutkrankenhäusern in Bayern. In mehr als fünfzehn Fachabteilungen behandelt das Haus der Schwerpunktversorgung jährlich etwa 24.000 stationäre und 45.000 ambulante Patienten.

Kontakt

Anja Kley
Leitung Marketing, PR und Unternehmenskommunikation
Sana Klinikum Hof GmbH
Eppenreuther Str. 9, 95032 Hof
Tel.: (+49) 0 92 81 / 98 - 3341
anja.kley@sana.de | http://www.sana-klinikum-hof.de