Minimalinvasive Chirurgie

Weniger Narben, schnellere Genesung

Die gynäkologischen Operationstechniken haben sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Nahezu alle Operationen in der Gynäkologie erfolgen heutzutage mittels endoskopischer Techniken. Auch bei frühen Stadien von bösartigen gynäkologischen Erkrankungen können die erforderlichen radikalen operativen Eingriffe unter Wahrung der aktuellsten Standards und Berücksichtigung der Leitlinien vorgenommen werden. Die minimalinvasive Chirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie) sowie die vaginale Chirurgie (Operation durch die Scheide) bilden eine tragende Säule innerhalb unserer Frauenklinik. Vor jeder Operation wird im Rahmen der Vorbereitungsuntersuchung streng geprüft, ob sich ein Bauchschnitt vermeiden lässt. Dies ist sehr häufig der Fall.

Vorstationäre Sprechstunde für minimalinvasive Chirurgie
Hysteroskopische Eingriffe (Gebärmutterspiegelung)
Terminvereinbarung über das Sekretariat der Frauenklinik
Tel.: 09281 98-2400

Folgende minimalinvasive Operationen bieten wir an
  • Abklärung von Blutungsstörungen
  • Sterilitätsdiagnostik
  • Polypentfernungen
  • Myomentfernungen
  • Entfernen von Gebärmuttersepten
  • Lösen von Verwachsungen
  • Bergen von verloren gegangenen Spiralen
  • Endometriumablation (Blutungsfreiheit bei Gebärmuttererhalt)
Laparoskopische Eingriffe (Bauchspiegelung)
  • Unterbindung der Eileiter (Sterilisation)
  • Sterilitätsdiagnostik (Prüfen der Eileiterdurchgängigkeit)
  • Myomentfernungen (Myomenukleation) bei Kinderwunsch
  • Endometrioseoperationen
  • Eierstockentfernung, Eileiterentfernung, Zystenentfernung
  • Diagnostik und Therapie eines PCO-Syndroms (Syndrom der polyzystischen Ovarien)
  • Verwachsungslösung
Gebärmutterentfernung mit verschiedenen Techniken
  • Vaginale Hysterektomie (Operation durch die Scheide)
  • TLH: totale laparoskopische Hysterektomie
  • LASH: laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie
  • LAVH: laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie
  • Laparoskopische Gebärmutterentfernung auch bei Krebserkrankungen der Gebärmutter in frühen Stadien möglich